Big Sur © Myles McGuinness / Visit California

Kalifornien: PCH bei Big Sur wieder geöffnet

Der Abschnitt des Highway 1 in Kalifornien, der vor mehr als ein Jahr nach einem massiven Erdrutsch, der den Highway am Mud Creek (Big Sur) bis zu 12 Meter tief auf einen guten halben Kilometer Länge unter Steinen und Dreck begrub, geschlossen werden musste, wurde nun wieder für den Verkehr freigegeben. Die neu gebaute, zweispurige Strecke in Big Sur wurde vergangenen Mittwoch eröffnet.

Die zerklüftete Küste von Big Sur mit ihren beeindruckenden Klippen und unberührter Wildnis (etwa 150 Meilen südlich von San Francisco) bietet spektakuläre Ausblicke auf den Pazifik und war schon immer ein Touristenmagnet mit zahlreichen Unterkünfte. Durch den Erdrutsch entstanden auch den ansässigen Betrieben langfristige Schäden, da sie für Besucher über ein Jahr lang nur schwierig erreichbar waren. Der sonst durchgängig von Norden nach Süden führende Highway 1 war durch den Erdrutsch unterbrochen, der Verkehr musste weitläufig um Big Sur herum umgeleitet werden.

Der Highway 1 wird seit Ende 2016 immer wieder von Erdrutschen heimgesucht, aber der am Mud Creek in der Nähe des Ragged Point in Big Sur im Jahr 2017 war außergewöhnlich. Das bis ins Meer abgerutschte Erdreich schuf ungefähr 9 Meilen nördlich der Monterey-San Luis Obispo County-Linie eine komplett neue Küstenlinie.